Ohne Klima kein Sozialismus
Die Klimakrise und Sozialismus sind untrennbar miteinander verbunden. Deshalb müssen alle ernstgemeinten sozialistischen Maßnahmen immer auch ökologische Aspekte beinhalten.
Sozialistische Politik ist Politik, die ärmere Menschen, marginalisierte Menschen, geflüchtete Menschen und im Allgemeinen Menschen, die mehr Hilfe benötigen als andere, besonders stark inkludiert.
Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind nicht irgendwelche theoretischen Ereignisse, die irgendwann in der Zukunft eintreten werden. Die Folgen sind auch nicht ein großes Event, welcher das Leben auf der Erde auf einen Schlag auslöschen wird. Stattdessen sind es viele kleine Entwicklungen, die wir heute bereits erleben und die immer schlimmer werden. Entwicklungen, die ärmere und bedürftige Menschen viel stärker treffen als die Reicheren. Nicht nur im Globalen Süden, auch hier in Westeuropa, auch hier in Deutschland.
Ich schreibe diesen Artikel gerade als die Hitzewelle vom Juni 2026 in Westeuropa am Abklingen ist. Mehrere Länder meldeten die höchsten je gemessenen Temperaturen. In Deutschland waren das satte 41,3 °C. Und das bereits im Juni, knapp zum Sommeranfang. Köln verzeichnete am Wochenende viermal so viele Tote wie an einem durchschnittlichen Wochenende. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern Kinder und Erwachsene jeden Alters. Und natürlich sind die Betroffenen nicht Menschen, die sich eine Klimaanlage und einen privaten Pool zur Abkühlung leisten können; sondern ärmere Menschen, die tagsüber harte körperliche Arbeit für Mindestlohn leisten müssen und nachts in einer heißen Wohnung schlafen müssen. Menschen, die keine private Krankenversicherung haben und bei denen es eben auch auf die fünf, zehn oder 20 Euro beim Gang in die Apotheke ankommt.
Gleichzeitig wurden in Indien über 45 °C gemessen. Geschätzt werden zehntausende Hitzetote, da ein großer Teil der armen Bevölkerung kaum Zugang zu guter medizinischer Versorgung oder Abkühlung hat.
Mehr Hitze ist nur eine Folge der Klimakatastrophe. Waldbrände, Überschwemmungen, sinkende Biodiversität und ausfallende Ernten kommen unter anderem hinzu. Zunehmend werden große Teile der Welt unbewohnbar. Zunehmend sterben immer mehr Menschen an Hitze, Flut und Hunger.
Das Pervese ist natürlich, dass vor allem die reicheren Schichten der Weltbevölkerung für diese Krise verantwortlich sind. Denn sie stoßen durch ihr Verhalten die größten Treibhausgase aus. Deshalb müssen wir vor allem die Vermögenderen dazu zwingen, ihr Verhalten zu ändern und für die Konsequenzen ihrer Handlungen auch finanziell aufzukommen. Dazu zählen natürlich die Milliardäre dieser Welt, aber eben auch viele andere Menschen im globalen Norden. Nicht nur die, die ein Privatflugzeug und eine Yacht besitzen, sondern auch die, die dreimal pro Jahr aus Spaß Langstrecke fliegen.
Genau darum sind Sozialismus und Ökologie untrennbar miteinander verbunden. Wer den bedürftigen Menschen helfen will, wer eine gerechte und faire Gesellschaft will, muss Klimaschutz ernst meinen.
Sozialistische Politik ist Politik, die ärmere Menschen, marginalisierte Menschen, geflüchtete Menschen und im Allgemeinen Menschen, die mehr Hilfe benötigen als andere, besonders stark inkludiert.
Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind nicht irgendwelche theoretischen Ereignisse, die irgendwann in der Zukunft eintreten werden. Die Folgen sind auch nicht ein großes Event, welcher das Leben auf der Erde auf einen Schlag auslöschen wird. Stattdessen sind es viele kleine Entwicklungen, die wir heute bereits erleben und die immer schlimmer werden. Entwicklungen, die ärmere und bedürftige Menschen viel stärker treffen als die Reicheren. Nicht nur im Globalen Süden, auch hier in Westeuropa, auch hier in Deutschland.
Ich schreibe diesen Artikel gerade als die Hitzewelle vom Juni 2026 in Westeuropa am Abklingen ist. Mehrere Länder meldeten die höchsten je gemessenen Temperaturen. In Deutschland waren das satte 41,3 °C. Und das bereits im Juni, knapp zum Sommeranfang. Köln verzeichnete am Wochenende viermal so viele Tote wie an einem durchschnittlichen Wochenende. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern Kinder und Erwachsene jeden Alters. Und natürlich sind die Betroffenen nicht Menschen, die sich eine Klimaanlage und einen privaten Pool zur Abkühlung leisten können; sondern ärmere Menschen, die tagsüber harte körperliche Arbeit für Mindestlohn leisten müssen und nachts in einer heißen Wohnung schlafen müssen. Menschen, die keine private Krankenversicherung haben und bei denen es eben auch auf die fünf, zehn oder 20 Euro beim Gang in die Apotheke ankommt.
Gleichzeitig wurden in Indien über 45 °C gemessen. Geschätzt werden zehntausende Hitzetote, da ein großer Teil der armen Bevölkerung kaum Zugang zu guter medizinischer Versorgung oder Abkühlung hat.
Mehr Hitze ist nur eine Folge der Klimakatastrophe. Waldbrände, Überschwemmungen, sinkende Biodiversität und ausfallende Ernten kommen unter anderem hinzu. Zunehmend werden große Teile der Welt unbewohnbar. Zunehmend sterben immer mehr Menschen an Hitze, Flut und Hunger.
Das Pervese ist natürlich, dass vor allem die reicheren Schichten der Weltbevölkerung für diese Krise verantwortlich sind. Denn sie stoßen durch ihr Verhalten die größten Treibhausgase aus. Deshalb müssen wir vor allem die Vermögenderen dazu zwingen, ihr Verhalten zu ändern und für die Konsequenzen ihrer Handlungen auch finanziell aufzukommen. Dazu zählen natürlich die Milliardäre dieser Welt, aber eben auch viele andere Menschen im globalen Norden. Nicht nur die, die ein Privatflugzeug und eine Yacht besitzen, sondern auch die, die dreimal pro Jahr aus Spaß Langstrecke fliegen.
Genau darum sind Sozialismus und Ökologie untrennbar miteinander verbunden. Wer den bedürftigen Menschen helfen will, wer eine gerechte und faire Gesellschaft will, muss Klimaschutz ernst meinen.